Illustration oben
 
EC-Nachlese vom 10. September 2014 

Nachlese Erzählcafé vom 10.09.2014

„Kunstvoll scheitern – Humor im Alltag, mit und ohne rote Nase"


Mit Elke Vaupel, Jahrgang 1952

Moderation: Evelyn und Michael Tihl

 

"Guck da nicht so hin!", „Fass‘ das nicht an!", „Da musst du still sein!" – wir haben alle irgendwelche Gebote aus unserer Kindheit verinnerlicht, die uns und unseren Umgang mit andern prägen.

Die Clownin Eva Vaupel stellt nun alles auf den Kopf, krempelt das Innere nach Außen und zeigt den Gästen im Erzählcafé, dass es richtig komisch werden kann, wenn man so richtig in eine dieser Prägungen hineingeht.


Eine Clownin ist natürlich neugierig und streckt die Nase und die Augen viel weiter nach vorn, als wir es im Alltag machen:
„OOH, du hast aber eine schöööne Bluse, die fühlt sich aber gut an!" –


das würden wir fremden Menschen niemals sagen, geschweige denn die Bluse auch wirklich anfassen.

Die Clownin Eva Vaupel

Wir würden uns auch nicht anziehen wie eine Clownin. Die Kleidung verstärkt die Prägungen, denn:
„So etwas zieht man doch nicht an!".

Die Kleidung hilft den Clowns, über den eigenen Schatten zu springen, und vielleicht springen auch einige andere mit.

 / EC am 10.09.2014

EC am 10.09.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dem mit 40 Gästen sehr gut besuchten Erzählcafé wurde Clownerie mit Tiefgang geboten. Es kann den Alltag immer wieder erleichtern, wenn man einmal etwas macht, was man eigentlich „nicht macht".

 

Dieses ist das dritte Erzählcafé, das Michael Tihl im Rahmen seines Projektes „Perspektive 50+" angeboten hat.

 

Copyright © 2008-2015
Freie Altenarbeit Göttingen e.V. / Kontakt:
info@f-a-g.de
Seite aktualisiert am 12.08.2016