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   Wohnen


Vorreiter von Alten-Wohngemeinschaften

Die Göttinger Alten-WG Am Goldgraben wurde bereits 1994 realisiert, als erstes gemeinschaftliches Wohnprojekt älterer Menschen in Niedersachsen hat sie auch bundesweit Referenzcharakter. 

Der Verein Freie Altenarbeit ist seitdem Dreh- und Angelpunkt für gemeinschaftliches Wohnen und fungiert als Regionalstelle des FGW e.V.  (Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V.), dem Dachverband gemeinschaftlicher Wohnprojekte in Deutschland.

Die unzähligen regionalen und überregionalen Anfragen und Kontakte, Nachfragen nach Beratungen usw. waren Anlass, uns zunehmend mehr in diesem Bereich zu engagieren, woraus sich verschiedene Angebote zum Thema Wohnen entwickelt haben.

Unter dem Label GemeinschaftBauen – Wohnen und mehr  haben wir uns mit Expertinnen und Experten einschlägiger Berufsgruppen mit großer Feldkompetenz vernetzt und bieten für die Realisierung gemeinschaftlicher Wohnprojekte "Beratung + Begleitung aus einer Hand" an. Die Langzeiterfahrung als Träger einer Alten-WG fließen hier natürlich ein.

Mit der Mobilen Wohnberatung Südniedersachsen – einem Beratungsbus mit Fachkräften – können wir erstmals unsere Erfahrungen auch in die Fläche tragen. Mit Aktionen, Veranstaltungen und individuellen Beratungen informieren wir über alte und neue Wohnformen, möchten mit Ihnen zusammen nach Alternativen suchen und Sie für bürgerschaftliches Engagement gewinnen.

Informationen über das Netzwerk Wohnen und Leben in Südniedersachsen finden Sie hier ...

Mit dem Marktplatz der Wohninitiativen, eine Veranstaltung, die 1-2 x jährlich in unseren Räumen stattfindet, bieten wir allen Interessierten für Gemeinschafts-wohnen eine regelmäßige Austauschgelegenheit.

In unserem Flyer "Neues Wohnen" finden Sie alle aktuellen Veranstaltungen für dieses Jahr.

Selbstbestimmt alt zu werden, am besten in der eigenen Wohnung – dies ist der zentrale Wunsch der meisten Menschen. Wenn dies nicht mehr geht, dann in vertrauter Umgebung und mit vertrauten Menschen.

Inspiriert von gesellschaftlichen Visionen eines neuen Miteinanders gründen gerade ältere Menschen seit den 80er Jahren Gemeinschaftswohnprojekte. Motor ist die Suche nach Alternativen zum Altenheim. Die Debatte um den demographischen Wandel hat gemeinschaftlichen und nachbarschaftlichen Wohn- und Lebensformen weiter Auftrieb verliehen und diese Wohnform in die Mitte der Gesellschaft geholt.

Wenn die demographische Entwicklung richtig prognostiziert ist, wird unsere Gesellschaft neue Formen finden müssen, die die professionellen Dienste mit Selbsthilfe, Selbstorganisation und Freiwilligenarbeit ergänzen. Insofern haben die Wohn-Pionierinnen beispielsweise der Göttinger Alten-WG eine Vorreiterrolle, von denen andere lernen können. 

Welche Wohnform passt zu mir? 

Älterwerden in den "eigenen vier Wänden" – dies kann ermöglicht werden durch die altersgerechte Anpassung der eigenen Wohnung (Wohnraumanpassung), durch ambulante Dienste und durch Modelle neuer Nachbarschaftlichkeit.

Gemeinschaftswohnprojekte sind für einen zunehmenden Teil der Bevölkerung ein Zukunftsmodell – auch wenn noch wenig Langzeiterfahrung vorliegt. Bekannter sind betreute Wohnanlagen und Seniorenresidenzen. Viele Alten- und Pflegeheime bieten veränderte Strukturen an, z.B. überschaubare Wohn- und Pflegegruppen oder spezielle Angebote für Menschen mit Demenzerkrankungen.

Die zentrale Frage "Wie versorgen wir künftig pflegebedürftige Senioren?" bedarf neuer, kreativer Alternativen zur Heimunterbringung. Die Pflegewohngruppe um die Ecke oder "Pflegeltern für Senioren" sind ein Anfang.

Wohnen spielt mit steigendem Alter eine immer größere Rolle. Die meisten Menschen möchten und können in ihrer vertrauten Wohnung bleiben. Präventiv gegen Einsamkeit bzw. ab einem bestimmten Grad an Hilfs- und Pflegebedürftigkeit stehen alte und neue Wohnformen zur Verfügung – hier im Überblick:

  • Wohnraumanpassung bzw. Wohnumfeldanpassung
  • Selbstorganisiertes gemeinschaftliches Wohnen (Haus- und Wohngemeinschaften)
  • Nachbarschaftliches Wohnen in Form neuer Quartiersprojekte
  • Betreutes Wohnen zu Hause durch organisierte Nachbarschaftshilfe
  • Ambulant betreute Wohngemeinschaften
  • Betreutes Wohnen in Seniorenwohnanlagen
  • Seniorenwohnstift / Seniorenresidenz
  • Stationäre Pflegeeinrichtungen

Wie will ich wohnen und leben, wenn ich älter werde?

Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig mit dieser Frage zu beschäftigen – etwa, mit Freunden und Bekannten darüber ins Gespräch zu kommen. Weitere Impulse und Aspekte können wir in einem persönlichen Gespräch geben. Wir beraten Sie gerne.

Kommen Sie zu unseren Bürozeiten vorbei – oder besser: Vereinbaren Sie einen Termin mit uns, so haben wir dann auch Zeit für Sie.

Wenn Sie in der Region wohnen, können Sie uns auch mit der "Mobilen Wohnberatung" anfordern (auf der nächsten Seite lesen Sie mehr darüber!). Wir kommen dann zu Ihnen.

 

 

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Seite aktualisiert am 12.08.2016